Vorankündigungen:

  • 16.4. Ökumenisches Friedensgebet, Alte Kirche Nordhorn, 18.00 Uhr
  • 22.4. Kaminabend für Mitglieder des Forums mit Bert Woudstra, Enschede, im Kloster Frenswegen
  • 28.4. "Nur wer für die Juden schreit, darf auch gregorianisch singen". Dietrich Bonhoeffer und die Juden im zeitgenössischen Kontext; Referent: Prof. Dr. Andreas Pangritz, Osnabrück; in Zusammenarbeit mit der Studienleitung des Klosters Frenswegen; 19.30 Uhr
  • 21.5. ‚Jesus der arische Mensch‘ – Das „Entjudungsinstitut“ in Eisenach, ein Kapitel völkisch-antisemitischer Verirrungen des deutschen Protestantismus während der Hitlerzeit; Referent: Dr. Oliver Arnold, Detmold; Ort: Kloster Frenswegen
  • Juni: Exkursion zum Konzentrations- und Strafgefangenenlager Esterwegen
  • 11.6. Ökumenisches Friedensgebet, Alte Kirche Nordhorn, 18.00 Uhr
  • 6.8. Ökumenisches Friedensgebet, Alte Kirche Nordhorn, 18.00 Uhr
  • September: Vortrag von Prof. Dr. Philipp Lenhard, Wien. Thema steht noch nicht fest; Ort: Kloster Frenswegen
  • 29. und 30.09.2026 Vorträge des Zeitzeugen Lodewijk van Mourik über seine Lebensgeschichte in den Niederlanden; Adressaten: Schülerinnen und Schüler der drei Oberschulen und der beiden Gymnasien; Ort: Konzert und Theatersaal (KTS) Nordhorn
  • 28.10. Mitgliederversammlung, Ort: Kloster Frenswegen
  • 28.10. Zur Situation der Jüdinnen und Juden in den deutschen Gemeinden – Erfahrungen und Herausforderungen. Referent: Rechtsanwalt Michael Heimann, Reformsynagoge Hamburg; Ort: Kloster Frenswegen
  • 7.11. Konzert „Schalom- Kirche trifft Synagoge“; Ausführende: Prof. Torsten Laux (Bayreuth)/Viola Semjon Kalinowsky (Lübeck/Ukraine); Kooperation mit der St. Augustinus-Gemeinde Nordhorn

Synagoga und Ecclesia in unserer Zeit. Skulptur von Joshua Koffmann 2015/Saint Joseph’s University in Philadelphia (USA)

Das Forum Juden/Christen Nordhorn lädt ein

Die Situation in Israel, der Westbank, in Gaza und dem gesamten Nahen Osten beherrscht die Schlagzeilen der Medien und die öffentliche Diskussion. Das Forum Juden/Christen Nordhorn hat immer wieder seine Verbundenheit mit Israel und Jüdinnen und Juden  bekundet, auch wenn dort eine demokratisch gewählte Regierung eine Politik betreibt, die alles andere als friedensförderlich ist. Warum tun wir das? Weil wir überzeugt sind, dass die jahrtausendealte Verachtung, Ausgrenzung und Verfolgung jüdischer Menschen, die Christen und Kirchen verübt haben, tiefe Ursachen haben und ein völliges Umdenken erfordern. Diese Ursachen reichen bis in Grundentscheidungen des Glaubens hinein, denen wir nachgehen wollen. Eine solche Rechenschaft über den eigenen Glauben und seine Geschichte ist die Voraussetzung für ein neues Verhältnis von Juden und Christen, von Kirche und Synagoge. Daraus kann und soll eine neue Praxis im Dialog und in der Begegnung und in Solidarität mit Juden entstehen. Dafür ist kein Theologiestudium erforderlich. Alle, die daran interessiert sind, sich kritisch mit zentralen Fragen des christlichen Glaubens auseinander zu setzen, sind eingeladen zu einem Gesprächskreis.






Thema: „Ich glaube an den Gott Israels.

Wie Christen ihren Glauben in der Begegnung mit Juden neu bedenken können


Wir wollen uns gemeinsam austauschen über Fragen wie:

  • Glauben Christen und Juden an denselben Gott?
  • Warum ist das christliche Glaubensbekenntnis für Juden ein unüberwindbares Ärgernis?
  • Ist Jesus Gottes Sohn und der Messias?
  • Ist Jesus am Kreuz für uns gestorben?
  • Hat der neue Bund den alten Bund ersetzt?
  • Was geht uns als Christinnen und Christen das jüdische Gesetz – die Torah – an?
  • Was ist das Neue am Neuen Testament?
  • Lesen Juden und Christen die hebräische Bibel (das „Alte Testament“) unterschiedlich?



Ort: Kloster Frenswegen - Heuerhaus neben dem Kloster -Kaminraum

Zeit: Die Gesprächsreihe wird auf Wunsch der Teilnehmer/-innen im Jahr 2026 fortgesetzt. Der Termin steht noch nicht fest, wird aber bekannt gegeben.


Kontakt: Hartmut Lenhard,

Mail:  hartmut.lenhard@t-online.de

Tel. 01703243192


Aufwändige Präsentation der Stolpersteine Nordhorn online


Die App Stolpersteine-Guide bietet die Möglichkeit, in vielen Orten Stolpersteine auf Rundgängen aufzusuchen und sich über die Jüdinnen und Juden zu informieren, die in der Shoah verfolgt und ermordet wurden. Die App ist für Smartphones beider Betriebssysteme verfügbar; die Beschreibungen der Stolpersteine können aber auch über eine Webseite aufgesucht werden.

In Kürze werden zu den Stolpersteinen in Nordhorn noch jeweils kurze Videos mit Erläuterungen hinzugefügt.